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Breu und Badilatti gewinnen 31. «Grand Prix Vals»

Denise Breu aus Zillis und der Südbündner Matteo Bedilatti haben die 31. Auflage des  «Grand Prix Vals» für sich entschieden und bei traumhaften Bedingungen zwischen Ilanz und Vals das Feld beim Neustart des Klassikers ins Ziel geführt. Sowohl die 28-jährige Breu, Tochter des einstigen Radstars und «Bergfloh» Beat Breu als auch der 21-jährige Badilatti setzten sich erst im Finale von der Konkurrenz ab und gewannen als Solisten. Zweiter der Männer wurde Lokalmatador Andrin Beeli aus Sagogn, Schweizer Meister im Cross-Country der Junioren, der sich im Sprint der Verfolger vor Sandro Kessler aus Schiers und Emanuel Müller aus Muttenz durchsetzte. Breu schaffte im Finale des aufgrund des neuen Zielbereichs in Vals auf etwas über 21 Kilometer verlängerten Rennens den Sprung in einer Verfolgergruppe der Männer und fuhr bis vor die Tore der Zumthor-Thermen noch gut eine halbe Minute auf die Appenzellerin Laila Orenos heraus. Platz drei holte Alessia Nay aus Zizers.

Sieger der Junioren wurde am Ende des Rennens an seinem Elternhaus vorbei der Schweizer Jugendmeister Albin Vital Tersnaus, bei den Juniorinnen setzte sich Pierina Beeli aus Sagogn durch, die Seniorenkonkurrenz entschied Mathias Arpagaus aus Castagnola für sich.

Mit über 100 begeisterten Teilnehmern und gelungener Organisation ist dem Klassiker «Grand Prix Vals» nach sieben Jahren Pause ein eindrucksvoller Neustart gelungen. «Kompliment, wir haben würdige Nachfolger gefunden», so Eddy Vieli, zuletzt bis zum Jahr 2007 OK-Chef des Rennens und diesmal selbst Teilnehmer. «Es hat einfach alles gepasst. Schön, dass es den Anlass wieder gibt.»

Einziger Wermutstropfen: Dem Dienstleister, der für die Zeitmessung engagiert war, fiel nach einem technischen Defekt das System der Zielerfassung komplett aus. «Das ist natürlich extrem ärgerlich, vor allem, wenn sonst alles gepasst hat», so Marcus Derungs, zur Neuauflage von Ilanz-Vals der OK-Chef. «Die Streckenrekorde haben gewackelt, nächstes Jahr gibt‘s einen neuen Angriff auf die Bestzeiten. Dieses Jahr führen wir die Zeiten erst einmal nur inoffiziell.»

Mehr Fotos gibt's auch unter www.valsertreff.ch.

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